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Atmung und Stimme Teil 2

Atmung und Stimme Teil 2

Mit der richtigen Atemtechnik zum Erfolg!

Für eine optimale StimmfunktionLernen müssen Sie Ihr Zwerchfell (Hauptatemmuskel) sowie Ihre Zwischenrippenmuskulatur (Atemhilfsmuskeln) trainieren und gezielt einsetzen. Wie das geht erfahren Sie hier.

Neben den Grundlagen zum Zusammenhang von Atmung und Stimme die von mir im ersten Teil -Atmung und Stimme Teil 1– erläutert wurden, erfahren Sie in diesem Artikel mehr über professionelle Atemtechniken, sowie Tipps und Tricks mit denen auch Sie Ihre Stimmkraft mit Hilfe einer guten Atemtechnik entfalten können.

Stimme und Atmung

Die richtige Atemtechnik macht den Unterschied!

Stimme und Atmung: Die Atemstützfunktion

Ein geübter Sprecher oder Sänger kann mit Einsatz der Atemstützfunktion, bei welcher das Zwerchfell, unser Hauptatemmuskel, uns in übertragener Weise stützt, länger auf einen Atemzug sprechen beziehungsweise singen.

Die Anwendung der richtigen Atemtechnik, also der Tiefatmung (Bauch-/Zwerchfellflankenatmung) durch die Nase, ermöglicht Ihnen, dass Sie Ihr Zwerchfell beim Sprechen oder Singen als Unterstützung einsetzen können.

Beobachten Sie einmal einen Opernsänger oder eine Opernsängerin und achten Sie darauf wie selten, trotz der stimmlichen Höchstleistungen die diese Menschen vollbringen, er oder sie einatmen muss.

Übung zur Atemstütze

„Stellen Sie sich hüftbreit, Füße parallel zueinander stehend hin.
Achten Sie darauf, dass Sie aufrecht stehen und dass Ihre Schultern locker herabhängen und Ihre Knie gelöst sind.

Atmen Sie kräftig aus und schütteln Sie dabei Ihre Glieder aus. Holen Sie durch die Nase Luft und atmen Sie tief bis in den Bauch hinein. Spüren Sie wie Ihr Bauch sich dabei nach vorne wölbt, ohne dass sich Ihre Schultern dabei anheben. Beim nächsten Ausatmen lassen Sie die Luft auf ein langgezogenes fff herausströmen. Achten Sie darauf, dass Ihr Bauch dem Entströmen der Luft eine gewisse Gegenspannung bietet, aber ohne dass Sie sich dabei verkrampfen oder anstrengen müssen.“

Tipp: Diese Übung stärkt Ihr Zwerchfell und Ihre Atemhilfsmuskulatur.
Unter dem Einsatz der Atemstützfunktion wird die Phase der Ausatmung verlängert. Dies wird durch Aufmerksamkeitssteigerung, Intention und eine entsprechende Körperhaltung ermöglicht.

 

Die Reflektorische Atemergänzung (RAE)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ein Baby ohne zu ermüden oder heiser zu werden, oft minutenlang lauthals schreien kann?

-Das liegt an dem Zurückschnellen des Zwerchfells, dem passiven Luft-holen nach Phonationsende (Reflektorische Atemergänzung genannt), wodurch neue Atemluft ganz von selber in die Lungen einströmt. Diese Technik beherrschen Babys natürlicherweise noch.

Durch das Tiefstellen des Zwerchfells erfolgt gleichzeitig auch eine Entspannung der Kehlkopf-Muskulatur, sowie eine Weitung des Ansatzrohres.

Wird die Reflektorische Atemergänzung in der Spontansprache, beim Halten eines Vortrages eingesetzt, spricht man von der Atemrhythmisch-Angepassten-Phonation.

Wenn Sie diese Technik beherrschen, haben Sie die Möglichkeit über einen sehr langen Zeitraum hinweg ohne stimmliche Ermüdungserscheinungen, oder aktives nach „Luft schnappen“ zu sprechen.

Wenn Sie eine professionelle Atemtechnik wie die Reflektorische Atemergänzung oder die Atemrhythmisch-Angepasste-Phonation erlernen möchten, kontaktieren Sie mich!

 

Mehr zum Thema Atmung und Stimme, erfahren Sie hier:
Atmung und Stimme Teil 1

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